Schriftliche Arbeiten in Ausbildungsgängen, sei dies ein Studium, eine Weiterbildung an einer Fachhochschule oder schon die Lehre oder die Matura, erfordern viel Einsatz und hohe Konzentration beim Verfassen. Und schliesslich ist man am Ende angelangt und sollte den Text jetzt nochmals auf Fehler durchgehen ... Häufig hat man sich jedoch schon so lange mit der Materie befasst, dass man die Motivation dafür nicht mehr aufbringt und wenn doch, kann es sein, dass man durch die intensive vorausgegangene Beschäftigung nun die allenfalls noch vorhandenen Fehler nicht mehr sieht.
Es ist insofern sinnvoll, eine Arbeit von einer aussenstehenden Person korrigieren zu lassen; denn der korrekten Formulierung – also Rechtschreibung, Grammatik und Syntax – wird bei der Beurteilung bekanntermassen ein hoher Wert beigemessen. Gerne können Sie mir Ihre Studienarbeit, sei dies nun im Bachelor oder Master, aber auch eine Diplomarbeit an einer Fachhochschule oder eine Maturaarbeit oder eine Arbeit zum Lehrabschluss, zur Korrektur überlassen. Dabei sind jedoch einige Tipps zu beachten, damit die professionelle Korrektur Ihr Budget nicht zu stark belastet.
Lassen Sie Ihre Arbeit grundsätzlich von einer Drittperson lesen, die Ihnen danach rückmelden soll, wie verständlich Ihr Text ist. Wo bleibt etwas unklar in der Argumentation? Wie ist eine bestimmte Stelle gemeint? Bei einer Bachelor- oder Masterarbeit bzw. einer Diplomarbeit ist es sinnvoll, eine Kommilitonin oder einen Mitstudenten dafür anzufragen, da sich diese in der entsprechenden Materie auskennen. Für weniger spezifische Themen bieten sich auch Bekannte oder Familienmitglieder dafür an.
Formelle Vorgaben bezüglich Gliederung, Layout, Formatierungen, aber auch Zitierweisen sind in den meisten Fällen unterschiedlich und von den Lehrgangsleitenden vorgegeben. Beachten Sie diese unbedingt von Anfang an und halten Sie sich durchgehend daran! Diese nach der Fertigstellung nochmals überarbeiten zu müssen, ist sehr mühsam und braucht zusätzlich hohe Motivation (wie es formelle Vorgaben an sich haben, sieht man deren Sinn nicht, wenn doch der Inhalt jetzt so gelungen ist) und Konzentration, dass nichts übersehen wird. Auch als Korrektor zeichne ich in Fällen, wo entsprechende Vorgaben nicht oder sehr mangelhaft beachtet wurden, nicht die einzelnen Korrekturen an, sondern weise mit einer allgemeinen Bemerkung darauf hin.
Ausserdem verfügen heutige Texterfassungsprogramme häufig über eine Korrekturfunktion. Ziehen Sie diese zur Überarbeitung bei. Sie können damit schon einen grossen Teil der offensichtlichen Fehler ausmerzen und verringern damit den Aufwand und also die Kosten für die Schlusskorrektur.
